politik und gesellschaft

weimar im westen: republik der gegensätze

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Während der Weimarer Republik genossen erstmals alle Deutschen demokratische Rechte und Freiheiten. Gleichzeitig wurden in dieser Zeit die Zerbrechlichkeit und Gefahren der Demokratie spürbar. Die Weimarer Republik war eine Republik der Gegensätze: Politische Aufbrüche und soziale Fortschritte gingen mit sozialen Konflikten und extremer Gewalt einher.

In der Ausstellung "Weimar im Westen", © Weimarer Republik e.V., Foto: Hamish John Appleby

„Weimar im Westen: Republik der Gegensätze“, die multimediale Wanderausstellung der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, spürt diesen Widersprüchen nach. Auf der einen Seite stehen die Aufbrüche in die Moderne, wie sie in sozialen Reformprojekten oder im Wandel von Lebensstilen auch in der „Provinz“ sichtbar wurden. Auf der anderen Seite waren Abschottung, Antisemitismus und Ausgrenzungen von Andersdenkenden sowie Gewalt fester Bestandteil der politischen Kultur.

 

Die Wanderausstellung präsentiert sich einem breiten Publikum in vier begehbaren Würfeln mit einem breiten multimedialen Angebot. Bislang unbekannte Fotos und Filme stehen im Mittelpunkt der Schau. Darüber hinaus steht den Besuchern ein umfangreiches Begleitprogramm mit online-Angeboten, Filmen und Veranstaltungen, Materialien für Schulen, Studierenden und historisch Interessierten zur Verfügung.

 

Nach der Eröffnung im Januar 2019 im Düsseldorfer Landtag wird die Ausstellung bis Ende 2019 an sieben weiteren Orten in Nordrhein-Westfalen zu sehen sein:

 

  • Geschichtsmuseum der Stadt Lüdenscheid, 18.2.-27.3.2019
  • LVR-Landeshaus, Köln-Deutz, 2.4.-15.5.2019
  • Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund, 19.5.-23.6.2019
  • Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld, 28.6.-27.7.2019
  • Vogelsang IP, Schleiden, 1.8.-16.9.2019
  • Stadtmuseum Minden, 22.9.-26.10.2019
  • LWL-Landeshaus Münster, 31.10.-21.11.2019

 

Zur Webseite Weimar im Westen