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Stefan Wewerka Dekonstruktion der Moderne

Stefan Wewerka (1928–2013) war zweifelsohne eine der vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegsmoderne. So war er nicht nur Architekt und Objektkünstler, Designer, Modemacher und Innenarchitekt, sondern auch Bildhauer, Maler, Grafiker, Filmemacher und Aktionskünstler.

Stefan Wewerka, Anpassung, 1989, Tisch, Stuhl, Bodenplatte Holz, lackiert, © VG BILD-KUNST Bonn, 2019

Mit großer Lust am sinnlichen Ausdruck schlug Wewerka durch sein dekonstruktives, aufklärerisches Hinterfragen rechtwinklig-funktionaler Gewissheiten, das sich durchaus als Programm verstehen lässt, eine Brücke zwischen der Klassischen Moderne des Bauhaus und aktuellen Entwicklungen. Die Ausstellung konzentriert sich im Kern auf die in ihrer Komplexität wohl fruchtbarste, ausgesprochen intensive Schaffensphase Wewerkas in der Zusammenarbeit mit der Möbelmanufaktur Tecta und den zeitlichen Arbeitskontext von 1978 bis in die späten 1980er Jahre. Ziel ist es, das Schaffen Wewerkas in einer bislang nicht gekannten Weise zu beleuchten und es als nach wie vor aktuell für zeitgenössische Diskurse zu verstehen. Es erscheint ein umfangreicher wissenschaftlicher Katalog. Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Forum Gestaltung e.V. / Wewerka Archiv, Magdeburg und dem Kunstmuseum Villa Zanders, Bergisch Gladbach. Das Projekt ist Teil des Bauhaus-Jubiläums (100 jahre bauhaus) und wird durch das Land Sachsen-Anhalt (in Magdeburg) sowie den Landschaftsverband Rheinland (in Bergisch Gladbach) gefördert

14.12.2019 – 19.04.2020

Kunstmuseum Villa Zanders, Bergisch Gladbach

Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
T 02202 142334
info@villa-zanders.de
www.villa-zanders.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag 14:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag 14:00 – 20:00 Uhr
Sonntag 11:00 – 18:00 Uhr
an Feiertagen wie an Sonntagen

Eintritt

Regulär: 4 €

Ermäßigt: 2€

Familienkarte: 9€

Schüler*innen und Kita-Kinder in Gruppen: 0,50€

Freier Eintritt: Mitglieder des Galerie+Schloss e.V., Kinder bis 6 Jahre, Begleitpersonen von Personen mit Behinderung, außerdem Ausweisinhaber ICOM, Verband deutscher Kunsthistoriker und Deutscher Museumsbund