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aufbruch im westen

die künstlersiedlung margarethenhöhe

Das Ruhr Museum zeigt anlässlich des 100. Geburtstages des „Kleinen Atelierhauses“ auf der Margarethenhöhe eine große Ausstellung über die dortige Künstlersiedlung.

Zufahrt zur Siedlung Margarethenhöhe in Essen, um 1920, © Ruhr Museum, Essen

Georg Metzendorf, Architekt der Margarethenhöhe, konnte die Stifterin Margarethe Krupp überzeugen, dort freien Künstlern und Kunsthandwerkern Ateliers und Werkstätten zur Verfügung zu stellen. Dieser Künstlerkreis wuchs rasch an. Zu ihnen zählten die Goldschmiedin Elisabeth Treskow, der Fotograf Albert Renger-Patzsch, der Künstler Joseph Enseling und der Bildhauer Will Lammert, der zusammen mit Hermann Kätelhön auch die „Keramische Werkstatt Margarethenhöhe“ gründete. Sie produziert noch heute auf dem Welterbe Zollverein auf internationalem Niveau.
Zusammen mit den Künstlerkreisen Darmstadt-Mathildenhöhe, Dresden-Hellerau und Worpswede gehörte die Margarethenhöhe in den 1920er Jahren zu den bedeutendsten in Deutschland und hat den künstlerischen Aufbruch im rheinisch-westfälischen Industriebezirk, der als „Westdeutscher Impuls“ in die Geschichte einging, maßgeblich mitbestimmt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in eines der bedeutendsten künstlerischen Experimente im Ruhrgebiet, das für die kulturelle Entwicklung nicht nur der Stadt Essen von größter Bedeutung war und noch heute in Einrichtungen wie der Folkwang Hochschule der Künste, dem Museum Folkwang oder dem Red Dot Design Zentrum auf Zollverein seine Spuren hinterlassen hat.

15.04.2019 bis 05.01.2020

Ruhr Museum Essen

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Montag bis Sonntag und an Feiertagen 11 – 18 Uhr

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