künstlerinnen und künstler

„zu schön um wahr zu sein.“. das junge rheinland

Am 24. Februar 2019 jährt sich zum 100. Mal die Gründung der Künstlervereinigung Das Junge Rheinland, über deren Mitglieder Max Ernst 1956 sagte: „Allen Mitgliedern dieses Kreises war der Durst nach Leben, Poesie, nach Freiheit, dem Absoluten, nach Wissen gemein, kurz: ‚Es war zu schön um wahr zu sein.‘“ Das Museum Kunstpalast erinnert in einer großen Ausstellung an diese Gruppierung, die sich unmittelbar nach dem Ende des 1. Weltkriegs in Düsseldorf formierte und bis zu seinem Verbot 1933 bestand.

Gert H. Wollheim: Abschied von Düsseldorf, 1924, Öl auf Leinwand, 160 x 185 cm, Museum Kunstpalast Düsseldorf © Jutta Osterhof

Präsentiert werden Werke von 12 Künstlerinnen und Künstlern, die beispielhaft für die wesentlichen Stilrichtungen und persönlichen Lebenswege dieser völlig offenen Gruppe stehen: Adolf Uzarski, Gert H. Wollheim, Heinrich Nauen, Max Ernst, Otto Dix, Wilhelm Kreis, Walter von Wecus, Marta Worringer, Lotte H. Prechner, Karl Schwesig, Carl Lauterbach und Erwin Wendt. Im Jungen Rheinland versammelten sich Künstler und Intellektuelle der verschiedensten Fachrichtungen – Maler und Grafiker, Architekten, Designer und Typografen, Dichter und Schauspieler –, um der Kulturszene nach dem verlorenen Krieg ein wirksames Forum zu bieten und die Vernetzung mit Künstlern anderer Regionen in Deutschland und Europa zu befördern. Die Geschichte dieser Gruppe veranschaulicht eine besonders lebendige Phase der rheinischen Kunstentwicklung.

02.02.2019 bis 02.06.2019

Museum Kunstpalast, Düsseldorf

Ehrenhof 4-5
D 40479 Düsseldorf
T 0211/56642100
info@smkp.de
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Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag, 10 - 18 Uhr.
1. Mai, 24., 25., 26. und 31. Dezember und 1. Januar geschlossen.
Dienstag bis Sonntag 11–18 Uhr, Donnerstag 11–21 Uhr

Eintritt

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