künstlerinnen und künstler

folklore und avantgarde

Die Kunstmuseen Krefeld richten den Blick auf ein Phänomen, dem bisher wenig Beachtung geschenkt wurde: das Interesse der Bauhaus-Künstler und der internationalen Avantgarde für volkstümliche und lokale, handwerkliche Traditionen und Ausdrucksformen.

Heinrich Campendonck, Pierrot mit Schlange, 1923, Hinterglasmalerei, 44 x 38,5 cm, Sammlung der Kunstmuseen Krefeld © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Die Ausstellung hat zum Ziel, den fruchtbaren Dialog zwischen Folklore und Avantgarde zum ersten Mal aufzuzeigen. Der Blick wird ein internationaler sein, entwickelt sich jedoch aus dem Krefelder Kontext. Dort haben Künstler wie Heinrich Campendonk die Tradition der Hinterglasmalerei und gemalter Möbel wiederaufleben lassen und dort konnte das Textilatelier des Bauhauses sich mit der Samt- und Seiden-Industrie entwickeln. Der Aufbruch der Moderne wird generell mit Fortschritt verknüpft: wissenschaftlich, industriell und auch politisch. Die Ausstellung zeigt, inwiefern die Entwicklung der Avantgarde sich mit Fragen der nationalen Identität und Volkskultur auseinandersetzt.

10.10.2019 bis Februar 2020

Kunstmuseen Krefeld, Kaiser Wilhelm Museum

Joseph Beuys-Platz 1 (ehemals Karlsplatz 35)
47798 Krefeld
T 02151 97558-137
F 02151 97558-222
servicekunstmuseen@krefeld.de
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Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 11 - 17 Uhr, Montag geschlossen

Eintritt

Erwachsene: 7 €
Ermäßigt (SchülerInnen, StudentInnen, Schwerbehinderte, LeistungsempfängerInnen): 3 €
SchülerInnen im Klassenverbund: 1,50 €
Gruppenkarte (ab 10 Personen) 20% Ermäßigung