künstlerinnen und künstler

bauhütte 2019. europa. utopisch. denken.

Die Idee einer Bauhütte als interdisziplinäre Zusammenarbeit an einem Gesamtkunstwerk erlebte vor und nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland eine neue Aktualität. Kunst sollte wieder stärker mit der Gesellschaft und dem Leben vernetzt und dem künstlerischen Tun damit eine praktische Richtung gegeben werden.

Aus dieser Bewegung entstand 1919 das Bauhaus, das internationale Strahlkraft entwickelte und gestalterisch über viele Jahrzehnte Maßstäbe setzte. Auch die in dem kleinen Eifeldorf Simonskall 1919 gegründete „Kalltalgemeinschaft“ ist in diesem Kontext zu verorten. Unter dem Eindruck des gerade zu Ende gegangenen Weltkrieges schuf die Wohn- und Arbeitsgemeinschaft von Literaten, Intellektuellen und Künstlern hier einen temporären Ort gelebter Utopie. Nahe der rheinischen Großstädte Köln und Düsseldorf und doch fernab im Hürtgenwald, zurückgezogen und doch durch viele freundschaftliche Kontakte mit der internationalen Bohème gut vernetzt, wurde hier intensiv über eine neue, europäisch ausgerichtete Gesellschaft nachgedacht.
Vom 4. – 11. September 2019 entsteht in Simonskall eine Kreativ-Werkstatt für Kunst, Literatur, Architektur, Schauspiel und Musik. Im Rahmen von offenen Workshops bieten junge, doch bereits arrivierte Künstler(gruppen), Schriftsteller, Poetry-Slammer, Musikschaffende, Theaterleute und Architekten ein vielfältiges Programm an.

04.09.2019 bis 11.09.2019

Simonskall

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