künstlerinnen und künstler

bauhaus und amerika

Ausgehend von der Bedeutung des Bauhauses und insbesondere der Bauhausbühne als interdisziplinäres Laboratorium für Licht- und Bewegungsexperimente werden erstmals die künstlerischen Auseinandersetzungen der ehemaligen Bauhäusler und Amerikaner mit Licht und Bewegung epochenübergreifend und intermedial untersucht und der weitreichende Einfluss dieser Interaktionen auf die Kunst der Moderne verdeutlicht.

Barbara Morgan, Merce Cunningham, Totem Ancestor, 1942, © Barbara and Willard Morgan Photographs and Papers, UCLA Library Special Collections, Courtesy Bruce Silverstein Gallery, New York

Die Ausstellung konzentriert sich daher nicht nur auf Positionen des Bauhauses und seiner amerikanischen Nachfolgeinstitutionen, sondern zeigt auch Werke europäischer Künstler der 1950er Jahre bis in die Gegenwart.
Die Ausstellung „Bauhaus und Amerika“ widmet sich den wechselseitigen Beziehungen der Bauhäusler mit Künstlern wie beispielsweise John Cage (1912–1992), Merce Cunningham (1919–2009), Harry Callahan (1912–1999) oder Robert Rauschenberg (1925–2008), sei es durch Lehre und Kollegenschaft oder durch freundschaftlichen, künstlerischen Austausch. Ein besonderer Fokus liegt auf dem von diesen Künstlern und Künstlerinnen angestrebten Zusammenwirken der unterschiedlichen Disziplinen und Gattungen – insbesondere der bildenden und darstellenden Kunst – in Verbindung mit dem Einsatz moderner technischer Errungenschaften, wie es für die Lehre des Bauhauses charakteristisch war und an den amerikanischen Nachfolgeinstitutionen weitergeführt wurde.
Da die Bauhausbühne entscheidend den modernen Tanz prägte, kooperiert das Museum erstmals mit dem TanzTheaterMünster, das die Ideen des Bauhauses in die Gegenwart überführt.

09.11.2018 bis 10.03.2019

LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster

Domplatz 10
48143 Münster
T 0251/590701
F 0251/5907210
museumkunstkultur@lwl.org
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Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10 – 18 Uhr
Am zweiten Freitag im Monat 10 – 22 Uhr

Eintritt

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