fotografie und medien

fotografie in der weimarer republik

Die wechselvollen Jahre der Weimarer Republik zeichnen sich nicht nur in Politik und Gesellschaft, sondern auch in so unterschiedlichen Bereichen wie Mode und Tanz oder auch in Technik und Industrie durch Revolutionen und Innovationen aus. Die Fotografie begleitet die Epoche in allen ihren Entwicklungen, wandelt sich dabei als Medium selbst und erfindet sich neu: technisch, thematisch, ästhetisch - und nicht zuletzt in ihrer Verbreitung vor allem in Büchern und Illustrierten.

Martin Munkàcsi, Ohne Titel, 1920er Jahre, © The Martin Munkacsi Estate, Stiftung F.C. Gundlach

Die Ausstellung nähert sich der fotografisch überaus vielfältigen Epoche in Form von zwölf Werkgruppen, die kennzeichnende Begriffe der Zeit illustrieren: Fotografien sowohl bedeutender Bildautoren wie auch unbekannter Dokumentarfotografen aus den Archiven zu Themenkreisen wie „Revolution und Republik“, „Vom Slow Fox zum Grotesktanz“, „Die Mode der Goldenen Zwanziger“ oder „Von der Neuen Sachlichkeit zum Neuen Sehen“ geben Impressionen von Ereignissen und Strömungen der Jahre 1918 bis 1933.

 

In der Kooperation des LVR-LandesMuseums Bonn, der Stiftung F.C. Gundlach Hamburg und der Deutschen Fotothek Dresden kann aus den umfassenden Archivbeständen der Partner geschöpft werden, die durch Leihgaben beispielsweise aus dem Ullstein-Bildarchiv ergänzt werden. In der Ausstellung werden Fotografien u.a. von Martin Munkácsi, August Sander, Hugo Erfurth, Alfred Eisenstaedt, Lotte Jacobi, Alfred Renger-Patzsch, Erich Salomon, Grete Stern, Felix H. Man, Ilse Bing, Paul W. John gezeigt.

Juni 2019 bis November 2020

LVR-Landesmuseum Bonn

Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn
T 0228/20700
F 0228/2070299
info.landesmuseum-bonn@lvr.de
Zur Webseite des Museums

Eintritt

Erwachsene 8 €, ermäßigt 6 €, Kinder / Jugendliche bis 18 Jahre kostenlos

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11 – 18 Uhr
Samstag 13 – 18 Uhr
Gruppenführungen für Schulklassen ab 10 Uhr möglich