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krefeld, kunstmuseen

anders wohnen. entwürfe für haus lange, haus esters.

Im Rahmen der Ausstellung „Anders wohnen. Entwürfe für Haus Lange, Haus Esters“ werden neben Führungen, Vorträgen und einem thematischen Filmprogramm auch Workshops für Schulen angeboten.

 

Ende der 1920er Jahre von einem der bedeutendsten Baumeister des 20. Jahrhunderts entworfen, erlaubt die Architektur der Häuser Lange und Esters spannende Einblicke in die Baukunst der Moderne. Formale Klarheit und Rationalität sind Eigenschaften, mit denen sich auch die einstigen Besitzer Hermann Lange und Josef Esters als führende Textilindustrielle der Stadt zeitgemäß darstellen konnten. Auf Architekturrundgängen lernen Schulklassen und Kita-Gruppen die Besonderheiten der Häuser kennen. Wie hat der Architekt geplant? Wie wurden die Häuser konstruiert? Worin unterscheiden sie sich von herkömmlichen Bauten der damaligen Zeit? Wie wurde hier früher gewohnt?

Architektur erleben - Modern leben mit Form und Funktion

Interaktive Führung und Workshop in den Häusern Lange und Esters. Die Häuser aus den 1920er Jahren gelten als Ikonen des Neuen Bauens. Was macht sie eigentlich so modern und so zeitlos?

 

Praxisangebote: Architektur vermessen, Skizzen sowie Auf- und Grundrisse zeichnen, Modelle basteln.

 

 

Herr Mies, wie hast du das gemacht?

Mit der Architekturkiste die Häuser kennenlernen: So lautet die Devise der Rundgänge für Vorschulkinder und PrimarstufenschülerInnen. Wie arbeiten Architektinnen, IngenieurInnen oder MaurerInnen, wenn sie ein Haus planen und bauen? Welche Arbeitsgeräte benötigen sie? Die Architekturkiste hält hier einiges zum Ausprobieren bereit. Die Kinder legen selbst Mauerverbünde an, arbeiten mit Lineal und Zirkel, messen Wände ab und vieles mehr.

 

Praxisangebote:

Modelle basteln, Umbau eines einfachen Schuhkartons mit Pappe, Papier, Folien und Farbe in das Modell eines modernen Gebäudes – von der Fassade bis zur Innenausstattung

Fächer: Kunst, Werken, Gesellschaftslehre, Geschichte

 

 

Anders Wohnen

Wie wohnte man früher, wie wird heute gewohnt und wie wohnt man in der Zukunft?

Themenschwerpunkte sind:

  • Was bedeutet globales Wohnen und globales Denken? Wohn-Flaterate-Projekt von Christopher Kulendran Thomas, multifunktionalle Koffer-Sessel-Designs von BLESS und die unmöglichen Globen von Dunne & Raby
  • Wie sozial kann Wohnen sein: Farbprojekte für Dörfer in Frankreich von Franck Bragigand und ein Projekt für ein Krefelder Hochhaus von Apolonija Sustersic.
  • Interventionen mit den Häusern Lange und Esters: „Kurven gegen rechte Winkel“ von Olaf Holzapfel, „Die Natur greift ein“ von Andreas Schmitten.

 

Praxisangebote: Projekte für den eigenen Schulraum konzipieren, Collagen zu ökologischen bzw. nachhaltigen Architektur- und Wohnformen, multifunktionale Möbel aus Pappe und anderen Materialien.